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Unser Blog: KULTURSUITE

Plakat Schlüssel zur Kultur _Foto Arndt BeckPlakat Schlüssel zur Kultur _Foto Arndt BeckPlakat Schlüssel zur Kultur _Foto Arndt BeckPlakat Schlüssel zur Kultur _Foto Arndt Beck

Auf dem Blog KULTURSUITE kommen seit Oktober 2013 die kulturellen und sozialen Partnereinrichtungen von KulturLeben Berlin persönlich zu Wort. Der Blog bietet unseren Partnern eine öffentliche Plattform, auf der sie ihr Haus oder ihre Einrichtung vorstellen und sich zu Themen wie kulturelle und soziale Teilhabe,  oder den aktuellen Herausforderungen ihrer Arbeit äußern können. Auf KULTURSUITE berichtet KulturLeben Berlin regelmäßig auch über die eigene Arbeit und nimmt Stellung zu aktuellen kultur- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen.


NEUER BEITRAG: Hier finden Sie unseren aktuellesten Beitrag zu einem der aufregendsten Berliner Konzertereignisse des Frühjahrs 2016. Viel Freude beim Lesen!


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Am 10.06.2016 um 20 Uhr feiert die Weltneuheit Michael Jackson – The Symphony Experience Premiere in der Mercedes-Benz Arena Berlin. KulturLeben Berlin ist Partner dieser wunderbaren Konzertveranstaltung.

Jackson-Fans können um 20 % ermäßigte Tickets TELEFONISCH über die HOTLINE 030 – 479974 – 77 (Stichwort KULTURLEBEN BERLIN) buchen und damit kulturelle Teilhabe unterstützen. 10 % des Ticketpreises gehen als Spende an KulturLeben Berlin.

Auf unserem Blog KULTURSUITE stellen wir Sebastiao Pembele, Initiator und Produzent von Michael Jackson – The Symphony Experience, persönlich vor.


Steckbrief

Name: Sebastiao Pembele
Organisation: LUV‘N MUSIQ Entertainment GmbH
Homepage: www.michaeljackson-thesymphony-experience.com
Genre:  Soul, Pop, Rock
Kooperation mit KulturLeben Berlin: seit April 2016


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Was bedeutet Musik Dir ganz persönlich? Was sind Deine frühesten musikalischen Erinnerungen? Wir sind 1989 als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Musik hat uns immer begleitet und war quasi unsere Ablenkung in den Asylbewerberheimen. Und insbesondere Michaels Musik.

Was berührt Dich gerade an den Songs Michael Jacksons? Wir kannten Michaels Musik schon in Afrika, gesehen haben wir ihn durch Videos erst in Europa.

Wie kam es dazu, dass Du die Musik zu Deinem Beruf gemacht hast und Produzent geworden bist? Ich habe in Köln studiert, bin meinen Herzen gefolgt und arbeite heute als Produzent mit Künstlern und mit Musik. Ich bin glücklich in Deutschland zu leben und meine Wünsche und Träume verwirklichen zu können.

Wann und wie kam Dir die Idee, die Songs von Michael Jackson mit einem Sinfonieorchester aufzuführen? Wie bist Du das Projekt angegangen? Ich habe vor zwei Jahren die Idee gehabt und kurz danach Thomas kennenglernt, der mit mir die Vision verwirklichen wollte. Ein sehr talentierter junger Mann. Die Idee mit einen eigenen Ensemble das Projekt umzusetzen, war von Anfang meine Wunschvorstellung. Diese Reise mit tollen Musikern, die ihre eigene Geschichte mit MJ haben und es wirklich fühlen seine zeitlose Musik neu umzusetzen, ist mir unheimlich wichtig. Michael Jackson berührte mit seiner Musik Millionen von Menschen und vereinte sie weltweit. Wir wollen mit Michael Jackson – The Symphony Experience die Einzigartigkeit und die gefühlvolle Tiefe des „King of Pop“ wieder erwecken und seine Legende weiterleben lassen. Es wird ein Abend voller Zauber, als stehe Michael Jacksons Geist wieder auf der Bühne.

Warum hast Du Dich für eine Symbiose zwischen Klassik und Pop entschieden? Ich liebe klassische Musik, hatte aber selten Berührung damit. Mein Musikeinfluss kam eher aus dem Pop und Hip Hop-Bereich. In meiner Kindheit  war klassische Musik meist den Kindern zugänglich, deren Eltern sich das leisten konnten. Als ich endlich alt genug war, konnte ich mir selber klassische Musik „reinziehen“. Das hat mir so sehr gefallen hat, dass ich diese beiden unterschiedlichen musikalischen Welten nicht mehr missen möchte. Es war immer mein Traum, einmal in einem Konzert beide Genres zu verbinden. Als ich dann den Soul-Sänger Mic Donet kennenlernte, der mit seiner Musik eine tolle Energie zwischen beiden Welten erzeugt, war die Idee für ein einzigartiges Cross-Over-Konzertprojekt geboren!

Mit welchen Herausforderungen siehst Du Dich als Musikproduzent hier in Berlin konfrontiert?
Es gibt so viel aufregende Musik hier in Berlin. Deswegen ist es manchmal schwer, mit einer speziellen Veranstaltung aus dieser Vielfalt herauszustechen und sein Publikum zu erreichen. Die Auswahl auch innerhalb eines Genres ist wirklich riesig. Berlin ist ein hartes Pflaster, aber wenn Du Dein Projekt hier erfolgreich startest,  kannst Du es überall schaffen. 

Was fasziniert Dich am meisten an Michaels Persönlichkeit? Was können Fans heute sieben Jahre nach seinem Tod von ihm lernen? Was bleibt? Seine Liebe zu Menschen! Michael hat gezeigt,  dass wir alle Brüder und Schwestern auf dieser Erde sind und versuchen sollten einander zu helfen. Liebe Deinen Nächsten und schau in den Spiegel – die Person, die du dort siehst, kann die Welt ein wenig besser machen. 

Du unterstützt mit Michael Jackson – The Symphony Experience KulturLeben Berlin? Was gefällt Dir an diesem Projekt, und warum ist Dir die Zusammenarbeit wichtig? Mir ist es ein Herzensanliegen, soziale und gesellschaftliche Teilhabe im Sinne Michael Jacksons zu fördern. Michaels Engagement für Kinder und arme Menschen ist auch für uns eine Inspiration. Wir wollen ihm nicht nur für seine Musik Tribut zollen, sondern auch für das was er stand: Menschlichkeit und Nächstenliebe. Daher war es uns von Anfang an wichtig, bedürftigen Menschen zu ermöglichen, das Konzert mitzuerleben.

Glaubst Du, die KulturLeben-Idee würde Michael gefallen? Michael würde es sehr gefallen, es wäre ganz in seinem Sinne! Ich finde das Projekt wunderbar. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viele kulturelle Dinge ich nie machen konnte, weil ich kein Geld dafür übrig hatte. Oft war ich traurig darüber…das ist für mich mit der Grund, warum ich KulturLeben Berlin unterstütze – weil ich selber in der Situation war und weiß, wie viel Freunde und Glück man mit einem Kulturbesuch schenken kann!

Wir danken Sebastiao Pembele für das wunderbare Interview!


MICHAEL JACKSON – THE SYMPHONY EXPERIENCE  

10. Juni 2016 Einlass 18 Uhr / Beginn 20 Uhr
Mercedes-Benz Arena, Mercedes-Platz 1, 10243 Berlin 

KulturLeben Berlin unterstützen Sie ausschließlich beim TELEFONISCHEN Ticketkauf:
TELEFONISCHE TICKETHOTLINE:  030 – 479974 – 77 (Stichwort KULTURLEBEN BERLIN)
Telefonzeiten: Mo-Fr von 9:00 – 20:00 Uhr

Informationen zu Kartenpreisen:
Ticketlink eventim:                                                                http://bit.ly/1TnlYbv http://bit.ly/1TnlYbv
Ticketlink Mercedes-Benz Arena:                                       http://bit.ly/1YBLYkV http://bit.ly/1YBLYkV


LUV‘N MUSIQ Entertainment GmbH (Veranstalter)
Heinrich Heine Platz 9c 10179 Berlin
T 030. 65 00 6284    F 030. 13 881 196
Spot: https://vimeo.com/155472906
www.michaeljackson-thesymphony-experience.com


Lesen Sie hier ein exklusives Interview mit Tim Sandweg, dem neuen künstlerischen Leiter der Schaubude Berlin. Die Schaubude Berlin hat sich seit der Gründung 1993 zu einer zentralen Plattform des zeitgenössischen Puppen-, Figuren- und Objekttheaters mit internationaler Wahrnehmung entwickelt.  Seit 2010 ist das Theater Partner von KulturLeben Berlin.


INTERVIEW MIT TIM SANDWEG, Künstlerischer Leiter SCHAUBUDE BERLIN

 Schaubude
Name und Sitz:
Schaubude Berlin, Greifswalder Straße 81 – 84, 10405 Berlin
Homepage:
www.schaubude-berlin.de
Gründung: 1993
Genre: Puppen-, Figuren- und Objekttheater
Kooperation mit KulturLeben Berlin: von Anfang an

Persönliches kulturelles Highlight 2015 in Berlin?:
In unserem Haus war mein persönliches Highlight im vergangenen Jahr unsere Spielzeiteröffnung „Meeting Point“, die gleichzeitig mein Einstand als Künstlerischer Leiter der Schaubude war und Gastspiele aus Polen, Belgien und Deutschland zeigte. Ein Höhepunkt kultureller Natur außerhalb unserer Wände war aus meiner Sicht aber auch die (Medien-)Resonanz auf die Kunstaktion „Die Toten kommen“ vom Zentrum für Politische Schönheit.


Interview

Laut der UNESCO ist kulturelle Teilhabe ein Menschenrecht. Welche Aufgabe erfüllen Kultur und kulturelle Teilhabe Ihrer Meinung nach in unserer Gesellschaft?
Hat Kultur eine Aufgabe? Ich halte Kultur in ihrer Gesamtheit betrachtet nicht für ein intentionales Phänomen, was natürlich nicht heißt, dass Teile, die sich unter diesem Begriff subsumieren lassen, nicht auch Aufgaben erfüllen können oder sogar erfüllen sollten. Nehmen wir die Kunst, den Bereich der Kultur, für den ich mich zuständig fühle, und der im zweiten Satzteil des 27. Artikels der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, in dem das Recht, sich an den Künsten zu erfreuen, einem jeden zugesprochen wird, benannt ist: Was ist die Aufgabe von Kunst in unserer Gesellschaft? Mehrere Jahre hing an meinem Kühlschrank ein Zettel mit einem Aphorismus aus Theodor W. Adornos „Minima Moralia“: „Aufgabe von Kunst heute ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen.“ Sicherlich ist der soziale und normative, auch der ideologische Kontext heute ein anderer, als zu der Zeit, in der dieser Satz geschrieben wurde. Was ich an ihm aber so treffsicher finde, ist, dass er von einer Bewegung, genauer: von einem In-Bewegung-Kommen spricht. Starre Ordnung wird durch Chaos ins Wanken gebracht. Das ist letztlich immer meine Hoffnung, dass Kunst den Rezipienten im doppelten Wortsinn bewegt. Wenn wir von Teilhabe sprechen, müssen wir aber nicht zwangsweise nur fragen, wie man an bereits existierenden künstlerischen Arbeiten teilhaben kann (und sich dann hoffentlich bewegen lässt). Gleichsam sollte es natürlich auch jedem Menschen freistehen, selbst künstlerisch tätig zu werden und auch in diesem Sinne Teilhabe auszuüben. Und schließlich ist Kunst ja, wie alle anderen kulturellen Phänomene auch, keine Einheit mit starren Grenzen. Künstlerische Techniken und Äußerungen können, das haben ja verschiedene Projekte des letzten Jahrhunderts gezeigt, durchaus auch Teilhabe am gesellschaftlichen Gestalten ermöglichen.

Wird Kultur in Deutschland oder speziell Berlin dieser Rolle gerecht?
Zunächst zur Kunst selber: Auf diese bezogen möchte ich die Frage mit kulturpolitischem Blick beantworten. Mir scheint, dass es kulturpolitische und ökonomische Strukturen gibt, die der Kunst eine andere Aufgabe zusprechen, als die hier zuvor benannte, und dass künstlerische Institutionen diese zumindest in Teilen übernommen haben – eine Einschätzung, die sich nach fünf Jahren Beobachtung der Kulturpolitik Sachsen-Anhalts, wo ich zuvor gearbeitet habe, verfestigt hat. Nur zwei kleine Beispiele dafür: In Gesprächen unter Kollegen, und da schließe ich mich nicht aus, wie es denn dem eigenen Haus gehe, wird vor allem über strukturelle Faktoren, insbesondere Auslastungszahlen, gesprochen, genauso wie Argumentationen für Kunst immer öfter mit dem beantwortet werden, wofür Kunst alles gut sein soll (für den Tourismus, für den Lernfortschritt von Schüler*innen und diverse weitere weiche Faktoren). Um Kunst geht es in diesem Gespräche eher selten. Seltsam, oder?

Das soll aber nicht heißen, und da kommen wir zu der Beantwortung, wie es denn um die Ermöglichung kultureller Teilhabe in Berlin steht, dass wir uns jetzt zurücklehnen sollten und nichts unternehmen müssten, um Bewusstsein für kulturelle Inhalte zu entwickeln. Das scheinen mir im Kunstbereich viele Institutionen verstanden zu haben (und ich hoffe, dass sie dies nicht nur aus wirtschaftlichen Erwägungen machen, damit auch in 10 Jahren noch Publikum kommt). Daneben gibt es gerade in Berlin großartige Projekte von freien Trägern, Vereinen, Einzelpersonen, die zeigen, dass es gleichermaßen möglich ist, kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe mit künstlerischen Mitteln zu ermöglichen.

Ich bin mit Blick auf unser Haus sehr froh, dass wir eine Theaterpädagogin haben, die sowohl Kinder als auch Erwachsene an unsere Kunstform heranführt, wie auch in konkreten Projekten die Potenziale des Spiels mit Material, einen eigenen Ausdruck zu finden, vermittelt. Ich denke, dass gerade Figuren- und Objekttheater durch seine Tendenz über Bilder und nicht über Text zu erzählen, in einer Zeit, in der immer mehr Menschen nach Deutschland kommen, denen soziale Teilhabe aufgrund von Sprachgrenzen erschwert wird, ein wichtiges künstlerisches Medium sein kann.

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Vor welchen Herausforderungen stehen die Kulturbetriebe in Berlin? Wie leicht oder schwer ist es heute in Berlin Kultur zu machen? Spürt Ihr Haus Veränderungen?
Man ist ja geneigt, solche Fragen in erster Linie mit einem Sujet zu beantworten: Geld. Bevor wir zu diesem, selbstredend nicht unwichtigen Punkt kommen, aber vielleicht ein paar andere Aspekte: Zum einen sehe ich gerade, dass viele Kultureinrichtungen sich den Flüchtlingen annehmen. Das finde ich großartig und ich hoffe sehr, dass das Engagement nicht nach der typischen ersten Hype-Welle wieder abflaut, sondern sich hier eine Nachhaltigkeit entwickelt, von der beide Seiten hoffentlich profitieren können. Denn die Herausforderung, sehr viele neu angekommene Menschen in Berlin zu integrieren (und nicht bloß kurzfristig vor der Langeweile, die in den Unterkünften lauert, zu retten), ist eine gesamtgesellschaftliche und damit auch eine, der sich Kulturbetriebe stellen müssen.

Gleichzeitig frage ich mich aber auch, wie wir als Kultureinrichtungen, die ja in unserem Land in besonderem Maße aus der Tradition des Humanismus entstanden sind, auch Menschen ansprechen können, die die Umwälzungen in einer globalisierten Welt beunruhigen. Das halte ich für eine besonders schwierige Frage. Schließlich bin ich der Auffassung, dass die Digitalisierung der Gesellschaft in unterschiedlicher Weise den Kunstbetrieb beeinflussen wird. Die Herausforderung, Potenzial von Unsinn zu trennen, kommt auf uns zu – und wird nicht nur in Marketingabteilungen vorbeischauen, sondern an die Grundsubstanz gehen. Ich bin da für unser Genre aber ganz zuversichtlich und ziemlich sicher, dass Figurentheater für eine Zukunft, in der digitale Geräte immer mehr Partner des Menschen werden, die richtigen Antworten hat.

Aber natürlich auch zurück zum eingangs benannten Thema Geld. Gerade die Freie Szene, aus deren Produktionen sich ja auch im Wesentlichen unser Programm speist, hat in den vergangenen Jahren enorme Entwicklungen vollzogen. Einerseits hat sie sich in ihren Strukturen, auch denen der Lobbyarbeit, professionalisiert, etabliert und immer wieder das ungeheure kreative Potenzial unter Beweis stellen können. Dahingehend ist natürlich ein Doppelhaushalt, der die Freie Szene deutlich bedenkt, sehr zu begrüßen. Andererseits ist der Konkurrenzdruck extrem hoch in einer Stadt, die unglaublich viele Künstler*innen beheimatet. Der Kampf um Gagen, Fördermittel, Publikum, Spielstätten, Räume, Tourtermine, Festivaleinladungen usw. ist alltäglich, der Produktionsdruck ist enorm. Angesichts dessen kann der neue Doppelhaushalt wiederum nur ein Mosaikstein sein.


Schließlich zu unserem Haus: Natürlich merken auch wir diesen stetigen Kampf. Unser Haushalt ist mehr als begrenzt und ist in den letzten Jahren nicht gestiegen, obwohl die Anforderungen an eine Spielstätte immer größer und die Spielpläne umfangreicher werden – da müssen wir dann auch sagen, dass irgendwann das Limit erreicht ist, obgleich die kreativen Potenziale noch nicht ausgeschöpft sind. Und auch wir spielen mit im Spiel um Fördermittel, versuchen Ideen in Richtlinien zu verpacken und verwenden viel Energie darauf, die Mittel für unsere Projekte und Festivals einzuwerben – und wenn wir sie nicht akquirieren können, können diese eben auch nicht stattfinden.

Was wünschen Sie sich für Ihr Haus und die Kulturlandschaft in Berlin?
Für unser Haus wünsche ich mir natürlich, dass die Figurentheaterschaffenden aus Berlin, aus Deutschland und aus dem Ausland uns weiter treu bleiben und ihre Arbeiten bei uns zeigen wollen oder unseren Einladungen folgen. Insbesondere hoffe ich natürlich, dass wir immer mehr Menschen für diese Kunstform, die uns am Herzen liegt, begeistern können. Und nicht zuletzt wünsche ich mir, dass wir es schaffen, mit unserem Programm kleine Impulse auszusenden.
Für die Kulturlandschaft Berlins wünsche ich mir, dass sie in ihrer Fülle lebendig bleibt und dass dafür die Voraussetzungen immer weiter entwickelt werden. Denn das ist schließlich das, was diese Stadt auszeichnet.

Welche Beweggründe haben Sie für Ihre Kooperation mit KulturLeben Berlin?
Die SCHAUBUDE ist von Anfang an Kooperationspartner von KulturLeben, weil uns der solidarische Gedanke und die Teilhabe der Gemeinschaft neben der Förderung der Puppenspielkunst am Herzen liegen.

Ihr persönlicher Geheimtipp in Sachen Berliner Kultur
Natürlich könnte ich jetzt schreiben, dass das Figurentheater und damit auch unser Theater immer noch eine Art Geheimtipp sind. Lieber möchte ich an dieser Stelle aber auf einen Kulturort hinweisen, den ich vor kurzem kennen gelernt habe: Das ehemalige Krematorium Wedding, ein wunderschönes, denkmalgeschütztes Gelände, ist mittlerweile zum Kulturort „Silent Green“ geworden. In der Kuppelhalle finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Filme etc. statt und es gibt eine gute Kantine. Außerdem sind in den Seitenflügeln diverse Unternehmen der Kreativwirtschaft untergebracht.

Herzlichen Dank für das Interview!

Weitere Informationen zur SCHAUBUDE BERLIN finden Sie auf:  www.schaubude-berlin.de

Hören Sie auch die Radioreportage von Katharina Höhne zur Partnerschaft zwischen KulturLeben Berlin (im Beitrag noch unter altem Namen) und der SCHAUBUDE BERLIN  in unserem Medienecho nach. Der Hörfunkbeitrag wurde 2013 in der Kindersendung KAKADU von Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt.



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