Frauen, die sich trauen! Berlin entdecken und schmecken – Ein Stadterfahrungsprojekt von KulturLeben Berlin für geflüchtete Frauen.

Von Juli bis Dezember 2017 lud KulturLeben Berlin Frauen mit Fluchterfahrung zwischen 18 und 26 Jahren zur Teilnahme am Projekt „Frauen, die sich trauen! Berlin entdecken und schmecken“ ein.

IMG-20170828-WA0004kleinVertrauen ist in der Flüchtlingshilfe ein wichtiges Thema, denn traumatisierte Menschen leiden unter großem Vertrauensverlust –  gegenüber ihrem Umfeld und sich selbst gegenüber.

Unsere Projektleiterin Hana Habouch ist selbst aus Syrien geflüchtet und hat als Frau einen direkten und authentischen Zugang zu anderen geflüchteten Mädchen und  Frauen.

Mit dem Projekt „Frauen, die sich trauen! Berlin entdecken und schmecken“ motivierte sie geflüchtete Frauen dazu, über gemeinsame  Stadtausflüge und weitere Aktivitäten nach und nach Vertrauen zum aktuellen Lebensort aufzubauen und in einigen Lebensbereichen eine neue Eigenständigkeit zu erreichen. Denn innerhalb einer Gruppe ist es leichter, aktiv zu werden, sich auf neue Orte einzulassen und Ängste abzubauen.

Führung im Pergamon Museum

Vor dem Berliner Dom

 

 

 

 

 

 

 

Unter dem Motto “Berlin hat so viel zu bieten! Da ist auch etwas für mich dabei!” erstellten die Teilnehmerinnen während der Workshops über Fotos und Handyfilme ihr eigenes visuelles Berlin-Tagebuch.


Von Juli bis Dezember 2017 bot KulturLeben Berlin insgesamt fünf Workshops an. Der Andrang war so groß, dass alle Workshops ausgebucht waren.


Förderer

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und durch den Paritätischen Gesamtverband (Bundesprogramm „Kultur macht stark.“)


 

 


Über die Förderer:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Paritätischer Gesamtverband
Programm „Kultur macht stark. Ich bin HIER! Willkommen.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert über das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ außerschulische kulturelle Bildungsmaßnahmen. Diese Maßnahmen werden von zivilgesellschaftlichen Akteuren erbracht, die sich in sogenannten „Bündnissen für Bildung“ vor Ort zusammenschließen. Sie richten sich an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche, um diese in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihre Selbstmotivation zu stärken. Umgesetzt wird das Förderprogramm gemeinsam mit 33 bundesweiten Verbänden und Initiativen, die von einer Jury ausgewählt wurden. Der Paritätische Gesamtverband ist einer von ihnen.

Seit dem 1. September 2016 ist der Paritätische Gesamtverband auch als Programmpartner für die ergänzte Förderrichtlinie “Kultur macht stark für junge Erwachsene bis einschließlich 26 Jahre mit Fluchterfahrung” aktiv. Unter dem Titel „Ich bin HIER! Willkommen“ initiiert der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband Bündnisse für Bildung, die niedrigschwellige sozialraumorientierte Angebote für junge Menschen von 18 bis 26 Jahren mit Fluchterfahrung schaffen.

Informationen: http://www.der-paritaetische.de/schwerpunkte/kultur-macht-stark/ich-bin-hier-willkommen/